ASEAN: Rüstungsimporte
Nachdem wir uns schon die verschiedenen Abhängigkeitsverhältnisse der ASEAN Staaten von China angeschaut haben, richtet sich das nächste Projekt auf die Rüstungsimporte der ASEAN Staaten. Der erste Schritt besteht aus der Datenasammlung und -aufarbeitung anhand Daten aus der SIPRI Database. Hier stellen sich grundlegende Fragen:Welche Güter? Welche Ausgaben? Welche Ursprungsländer? Die Ergebnissse werden in Instagram Beiträgen umgesetzt. Im zweiten Schritt geht es an die Analyse der Importe. Die Korrelationen zwischen chinesischen Rüstungsausgaben, aggressivem Verhalten oder auch den Verteidigungsausgaben der anderen ASEAN Staaten soll Betrachtung finden.
Cartels & Politics
Gemäß ihrem vollständigen Namen – Violence, Corruption, Drugs: Cartels & Politics – hat es sich die Forschungsgruppe zum Ziel gesetzt, einen umfassenden Einblick in den Kosmos der lateinamerikanischen Politik und ihrer Akteure zu geben sowie die Besonderheiten dieser Region zu beleuchten. Damit widmet sie sich einem Themenfeld, das in der deutschen Politikwissenschaft – derzeit auch noch in Regensburg – bislang zumeist einen blinden Fleck darstellt. Doch das soll sich bald ändern. Die Fragestellungen sind vielfältig: Wie nutzen Kartelle die Vegetation des Regenwaldes in Grenzregionen zur Entstehung hybrider Souveränitäten? Wie beeinflussen sie politische Akteure? Welche Folgen hat es für eine Volkswirtschaft, wenn jeder fünfte Arbeitnehmer direkt oder indirekt in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Kartell steht? Warum bauen sie U-Boote – und weshalb wird dies vermutlich nur eine Übergangsphase auf dem Weg zu noch „kreativeren“ Maßnahmen bleiben? Den Höhepunkt der Arbeit der Forschungsgruppe bildet die Organisation und Durchführung eines Vortragsnachmittags (voraussichtlicher Termin: Mai 2026) in Form eines Panels. Dieses soll in Zusammenarbeit mehrerer HSG-Mitglieder sowie externer Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Beamtentum und Wirtschaft gestaltet werden. Aufgrund der thematischen Breite des Projekts werden darüber hinaus ausgewählte Randaspekte der Forschung visuell aufbereitet und in leicht zugänglicher Form über Instagram-Beiträge veröffentlicht.
Chinesische Rechtsmacht
Im Rahmen der China Leaks 2022 flogen Netzwerke der chinesischen Einheitsfront auf, die nicht nur ideologisch geleitet die Deutsch-Chinesischen Beziehungen betreuten, sondern auch die chinesische Diaspora überwachten. Das Ausmaß ist kaum überblickbar, jedoch wurden illiberale Gesetze auf deutschem Boden angewendet. Dies ist aber nur ein Teil der Gesetze, die sozialen Druck, Misstrauen oder Benachteiligung durch chinesische Gesetze im Ausland hervorrufen.
Im Rahmen der PG wollen wir diese Gesetze vorstellen und ihre Umsetzung in Instagram-Beiträgen darstellen. Ziel ist ein Überblick über die gängigsten Anwendungen und Einflussnahmen in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Sicherheit.
Deutschland

Die Projektgruppe Deutschland hat es sich zur Aufgabe gemacht Studierenden die komplexen Herausforderungen deutscher Sicherheits- und Verteidigungspolitik, sowie die Aufgaben der Bundeswehr näher zu bringen. Mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Umfragen wird ein umfängliches interaktives Berührungsfeld geschaffen. Ziel ist es einen kleinen Beitrag für eine in puncto Militär und Verteidigung gebildete Bevölkerung zu leisten. Darüber hinaus erhalten motivierte Studentinnen und Studenten die Möglichkeit sich fachlich über deutsche Sicherheitspolitik und die Bundeswehr umfänglich zu informieren und Meinungen auszutauschen.
Iran-Israel
Seit Oktober 2023 ist Krieg im Nahen und Mittleren Osten. Täglich kommen neue Meldungen zu Opferzahlen und diplomatischen Verhandlungen in den Medien vor. Wenn ihr euch auch für die Hintergründe interessiert und ein bisschen Klarheit in dieses komplexe Thema bekommen wollt, kommt gern in die PG Iran-Israel.
Es wird viel um die Sicherheitsstruktur im Mittleren Osten gehen - Israel und der Iran sind dafür sehr bedeutende Akteure. Diese wollen wir unter die Lupe nehmen!
Nordics
Die Projektgruppe „Nordics“ setzt sich damit auseinander, wie der Europäische Norden mit hybriden Bedrohungen umgehen und was wir daraus lernen können. Während hybride Angriffe wie Desinformation, Cyberangriffe oder instrumentalisierte Migration Europa vor Herausforderungen stellen, zeigen die nordischen Länder, wie man wirksam und resilient reagiert.
Unser Ziel ist es, diese Erfahrungen und Strategien zu analysieren und für die europäische Sicherheitspolitik nutzbar zu machen. Durch gemeinsame Recherche, Diskussionen und Fallanalysen erarbeiten wir Handlungsempfehlungen um uns so auf die veränderte Sicherheitspolitische Lage in Europa vorzubereiten.
Engagierte Studierende haben die Möglichkeit, sich praktisch und fachlich mit Sicherheitspolitik auseinanderzusetzen und ihre Erkenntnisse in einer Vortragsreihe zu präsentieren.
Propaganda zur Primetime
Welche Narrative spinnt die russische Propagandamaschine? Mit welcher Desinformation wirken sie auch in Russland?
Im Rahmen der PG werden wir 60 Minuten mit Hilfe einer KI-gestützen Analysesoftware analysieren. Welche Begriffe häufen sich, um welche Länder geht es und wird die Gesellschaft hier militarisiert? Mit diesen Fragen befassen wir uns zunächst, um den zweiten Schritt, die Narrativanalyse vorzubereiten. Hierbei betrachtet werden das imperialistische Selbstbild, die Rechtfertigung für den Krieg gegen die Ukraine und der Blick auf den kollektiven Westen.
Alumni
Die Alumni-Abteilung der HSG dient vor allem als Beratungsorgan für aktive Mitglieder und vernetzt ehemalige und aktuelle Studierende. Die Alumni bieten vielfältige Unterstützung, von Tipps zur Studiengestaltung und zur Wahl eines passenden Masterprogramms über Empfehlungen für den beruflichen Werdegang bis hin zu Hinweisen auf Praktikums- und Einstiegsmöglichkeiten. Durch dieses Netzwerk profitieren aktive Mitglieder von den Erfahrungen und Perspektiven der Alumni, während frühere Mitglieder ihr Know-how gezielt weitergeben und weiterhin in die Arbeit der Hochschulgruppe eingebunden bleiben können.
Ehemalige Projektgruppen:
ASEAN: Abhängigkeitsverhältnisse von China

Die Projektgruppe ASEAN konzentrierte sich zunächst auf die Erstellung von Länderprofilen der zehn ASEAN-Staaten. Diese sollten auf dem PMESSI-Modell basieren. In der weiteren Phase des Projekts haben wir die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Dynamiken zwischen diesen Ländern analysiert. Dieser umfassende Ansatz hat tiefere Einblicke in die Komplexitäten und Wechselwirkungen der ASEAN-Region ermöglicht. Besonders Die Abhängigkeitsstrukturen und Interdependenzen wurden herausgearbeitet.
Subsahara

Die Projektgruppe zur Außen - und Sicherheitspolitik Sub-Sahara Afrikas hatte das Ziel Afrika als politischen, strategischen aber auch kulturellen Raum in den Fokus zu nehmen. Demnach ergab sich die Zielsetzung Afrika - also komplexen und diversen Kontinent - an der Universität zu einem Gesprächsthema zu machen und speziell politische Zusammenhänge zu beleuchten. Innerhalb der Gruppe setzte jeder Teilnehmende seine eigenen Schwerpunkt und konnte verschiedene Ideen sowie Projekte verfolgen. Das größte gemeinsame Thema war ein Szenario-Planungs-Projekt zur Sahelzone, das auf einer umfassenden Recherche aufbaute.
MENA

Die Projektgruppe MENA (Middle East & North Africa) legte ihren Fokus auf vergangene wie aktuelle Vorgänge dieser komplexen Region. Hierfür wurde eine Reihe an Analysegegenständen herangezogen, wie beispielsweise das Wirken staatlicher sowie nicht-staatlicher Akteure, die Bedeutung ethnischer Gruppen oder der Einfluss internationaler Organisationen. Auch innenpolitische Faktoren wurden in ausgewählten Fallbeispielen näher beleuchtet. Mithilfe von Expertenvorträgen, Präsentationen und gruppenübergreifenden Projekten wurden diese Thematiken herausgearbeitet.
Multilateralismus & Sicherheit

Die Projektgruppe Multilateralismus und Sicherheit hatte es sich zum Ziel gesetzt, Sicherheit ganzheitlich zu betrachten. Der traditionelle militärische Sicherheitsbegriff sollte um humanitäre Aspekte erweitert werden, um den Fokus von militärischen Mitteln und der Verteilung von Kapazitäten hin zu Diplomatie und Kommunikation zu verlagern. Bei existierenden Konflikten und sicherheitspolitischen Problematiken sollten gezielt diplomatische Bemühungen und zwischenstaatliche Verhandlungen hervorgehoben werden. Die Projektgruppe hat ein Forum für einen sicherheitspolitischen Ansatz mit bewusstem positiven Friedensbegriff und tiefer politischer Ausprägung geboten.
Osteuropa

Die Projektgruppe Osteuropa konzentrierte sich auf eine umfassende Meta-Analyse, in der die Perspektiven ukrainischer und russischer Soldaten untersucht wurden. Durch die Auswertung zahlreicher Interviews analysierten wir die Sichtweisen der Soldaten auf verschiedene Aspekte ihres Militäralltags, einschließlich ihrer Einstellungen zum Kampf, zur Zusammenarbeit innerhalb ihrer Einheiten, zu ihren Offizieren, zur Wahrnehmung des Gegners und zu ihrer persönlichen Motivation. Ziel war es, ein tieferes Verständnis der unterschiedlichen militärischen Kulturen und der Unterschieden in der Wahnehmung zu analysiseren.
Südosteuropa

Die Projektgruppe Südosteuropa - Westbalkan hat eine Studienreise nach Serbien, Bosnien & Herzegowina und Kosovo geplant und vom 01. bis 07. Juni 2025 durchgeführt. Bei dieser Reise haben wir uns mit Think Tanks in Belgrad und Pristina getroffen, mit dem Ziel, die Entwicklung des Balkans nach den Kriegen in den 1990er Jahren nachzuvollziehen. Nicht nur die heutige Außenpolitik der Länder, sondern auch besonders die grundlegenden Interessen der Länder und die Differenzen zwischen den Menschen haben wir betrachtet - sowohl bei der Studienreise selbst, als auch in Analysen zuvor.
